Die Gruppe Citizen of the World versteht sich als grenzenlos denkend: Sowohl physische als auch psychische Grenzen sollen durch die Arbeit der Gruppe „eingerissen“ werden. Umso wichtiger ist es daher, nicht nur alle Nationen der Welt, sondern auch alle Religionen mit in dieses Denken einzubeziehen.

Marcel Willi Wilkens – Muslime und Nicht-Muslime der Gruppe kamen im vergangenen Jahr zum Ramadan in der Alsterbar zusammen, um mit einigen Bewohnern der zentralen Erstaufnahme Münzstraße (St. Georg) Essen für den Iftar, also das abendliche Fastenbrechen, zuzubereiten. Musa Hlongwane, internationale Freiwillige im CVJM an der Alster und Mitglied der Gruppe Citizen of the World half dabei, das gemeinsame Kochen zu organisieren: „Es war sehr interessant mit so vielen verschiedenen Menschen zusammen zu kochen.“

In der Unterkunft in der Münzstraße wohnen bis zu 200 Menschen aus zahlreichen Ländern, wie zum Beispiel Afghanistan und Syrien, viele der Bewohner sind muslimischen Glaubens und hatten in der Unterkunft keine Möglichkeit, den Riten des Ramadans nachzukommen. Der CVJM an der Alster konnte somit einen Raum schaffen, in dem das Essen für den Iftar vorbereitet werden konnte.

An vier Abenden kochten Muslime und Nicht-Muslime gemeinsam. Nach dem vierten Treffen wurde die Gruppe eingeladen, das Fasten in der Al-Nour Moschee gemeinsam zu brechen. „Wir wurden von den Bewohnern der Unterkunft an die Hand genommen und durften mit in die Räume der Moschee“, berichtet Musa Hlongwane. „Nachdem wir auf das Fastenbrechen gewartet haben, konnten wir mit allen gemeinsam das essen, was wir vorher zusammen vorbereitet haben.“

 

Gemeinsames Fastenbrechen

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