Die Yalda-Nacht, auf Deutsch übersetzt Nacht der Geburt, entspricht der Wintersonnenwende. Man sagt es sei die Nacht, in der sich Mond und Sonne auf gleicher Höhe befinden und dadurch sich die Forte zu den Wünschen öffnet. „Es ist ein sehr spirituelles Fest, bei dem alle Wünsche ausgesprochen werden können, damit diese in Erfüllung gehen“, berichtet Hanifah Solyu. Die Feierlichkeit findet Ende Dezember statt, also kurz vor Weihnachten.

Die Planung für das Fest haben Hanifah Solyu und Aramak Erk mit großem Aufwand durchgeführt. Neben viel Dekoration für eine gemütliche Atmosphäre gab es Granatapfel, eine persische Suppe und andere traditionelle Speisen. „Alle treffen sich, dann wird zunächst etwas gegessen und getrunken, danach setzen sich alle Gäste in einen Kreis“, berichtet Hanifah Soylu. „Danach hat Ari ein Gedicht gesprochen und alle haben ihre schlechten Erinnerungen aufschreiben können, die wir dann verbrannt haben.“  Daraufhin werden die guten Wünsche für das neue Jahr aufgeschrieben.

„Es sind Menschen vom Alsterhafen Bar dazugekommen, ein Pärchen aus dem Deutschkurs, MitarbeiterInnen aus der Kita und Elternteile.“ Und auch in diesem Jahr soll die Veranstaltung erneut stattfinden.

Yalda-Nacht

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